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Jetzt geht’s los. Der erste wichtige Schritt ist getan. Die Pflege wird vor allem im stationären Bereich gestärkt.

Das ist auch richtig so, denn die Notfallversorgung muss gesichert werden. Jedoch startet nun auch der Kampf um die Pflegefachkräfte zwischen den stationären Einrichtungen (13.000 neue Stellen werden trägerunabhängig von den Krankenkassen finanziert) und der ambulanten Versorgung. Dort gibt es derzeit keine vergleichbare Unterstützung!

Nachdem es nicht genügend Fachkräfte gibt und wir bis zum Jahr 2030 mit über 500.000 fehlenden Pflegefachkräften rechnen müssen, spitzt sich der Kampf um die Fachkräfte zu. Mit der Subventionierung der stationären Einrichtungen, können diese nun noch höhere Kopfgelder bezahlen, um die zusätzlichen für sie kostenlosen Pflegefachkräfte zu locken.

Ambulante Dienste und vor allem die pflegenden Angehörigen haben das Nachsehen, da es nun eine Umverteilung der Fachkräfte zu Gunsten der stationären Versorgung gibt und die pflegenden Angehörigen eine wesentlich schwächere Lobby haben!

Wenn man sich vor Augen führt, dass nur 24% der 3,5 Mio. Pflegebedürftigen in Deutschland stationär- und 74% ambulant versorgt werden, so kann man das Ausmaß bereits heute erahnen.
Hier sind die nächsten Schritte dringend einzuleiten!

Kabinett beschließt Pflegepersonal-Stärkungsgesetz

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