Erstellt von Simone Brugger

Brennpunkt häusliche Pflege: Pflegende Angehörige - der größte Pflegedienst Deutschlands - schlagen Alarm

Streamen Sie hier die Onlinepressekonferenz: Pflegenotstand in Deutschland – pflegende Angehörige schlagen Alarm! Das soziale Unterstützungsnetzwerk deinNachbar e.V. macht im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit Betroffenen auf die prekäre Lage der pflegenden Angehörigen aufmerksam.

deinNachbar e.V. lud am 30.11.2020 im Münchner Presseclub zum Pressegespräch. Thema: Brennpunkt häusliche Pflege: Pflegende Angehörige - der größte Pflegedienst Deutschlands schlägt Alarm. Die gesamte Pressekonferenz wurde aufgezeichnet und steht nun online zur Verfügung. Den Livestream können Sie nun auch hier sehen:

Pressekonferenz ansehen


Zu Gast beim Pressegespräch waren: Barbara Stamm, Landtagspräsidentin a. D. und Vorsitzende des Landesverbandes Bayern der Lebenshilfe, Kornelia Schmid, Vorsitzende des Vereins Pflegende Angehörige, Lisbeth Haas, pflegende Angehörige und Thomas Oeben, Vorsitzender deinNachbar e. V.

"Sich frühzeitig Hilfe suchen, damit Vertrauen zwischen Helfer und Hilfebedürftigen aufgebaut werden kann sei wichtig, so Lisbeth Haas, die seit 5 Jahren ihren an Demenz erkrankten Mann zu Hause pflegt. Nur dann könne man auch im Notfall darauf zurückgreifen und sich selbst auch einmal eine kleine Auszeit gönnen. Kornelia Schmid, die sich seit Jahren mit ihrem Verein Pflegende Angehörige, für die pflegenden Angehörigen einsetzt, kann dem nur zustimmen. „Nur wenn es den Pflegenden gut geht, geht es auch den Pflegebedürftigen gut!“ Auch Barbara Stamm, die sich seit fast 20 Jahren als Vorsitzende des Lebenshilfe Landesverbandes Bayern für die Anliegen und Interessen von Menschen mit Behinderungen und deren Familien einsetzt fordert mehr Unterstützung für die pflegenden Angehörigen. Wir müssen Menschen, die andere pflegen und versorgen, fördern betreuen und dauerhaft unterstützen." Das gelte auch für die pflegenden Angehörigen . Um die beste hende Versorgungslücke zu schließen, setzt Thomas Oeben auf eine stringente Arbeitsteilung . Pflegefachkräfte sollen sich nur auf die Leistungen fokussieren, die Fachkräften vorbehalten sind. Alle anderen Leistungen können durchaus von Laienhelfern erbracht werden.

Lesen Sie hier Pressestimmen zur Pressekonferenz:

Artikel in der Abendzeitung München

Artikel Samberger Nachrichten

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